Schule für den Hund?

AL2A7534Im letzten Herbst waren wir schon mit Begeisterung in unserer Hundeschule des Vertrauens. Ja es ist zwar ein ganz schönes Stückchen zu fahren – aber es ist jeden Kilometer wert!
Nach Welpenkurs, Junghunde und Apportieren haben wir heute mit “Longieren” begonnen. Ja richtig gelesen “L O N G I E R E N”. Zugegeben, anfangs dachte ich an Pferd, lange Leine, fade Runden trotten…..

Für mich sehr untypisch fuhren wir heute vollkommen uninformiert in die Hundeschule. Irgendwie hatte ich auch keine Zeit mir den Kopf über Sinn und Zweck des Longierens zu zerbrechen – ich ließ es einfach auf uns zukommen.
Es waren zwei Zirkel ausgesteckt, der innerste Kreis war nur für mich, also für den Hund tabu. Ekadé sollte nun mal lernen an der Leine am inneren Zirkel zu laufen und auf mich zu achten. Und ich musste mal Lernen meine wirre Körpersprache in den Griff zu bekommen. WAS will ich von meinem Hund und WIE signalisiere ich es. Ich bemerke immer wieder, wie ich anfange zu “nuscheln”…
Ekadé hingegen ist echt eine tolle Hündin, die mich nach ein paar Runden sofort aufmerksam beobachtet und auf klare Körpersprache meinerseits super reagiert. Aber sie ist auch ein wundervoller Spiegel. Sobald ich unklar oder wirr signalisiere – ist sie wieder weit weg von mir……
Nach den ersten Runden kamen dann auch Richtungswechsel, höheres Tempo und Sitz dazu…und nach unserer ersten Trainingseinheit waren wir beide erschöpft…vor allem bezüglich der Konzentration!

Wieder daheim habe ich mich hinter das Notebook geklemmt und mal gegoogelt, was es so mit dem Longieren auf sich hat….
Gefunden habe ich so einiges…wobei folgender Auszug (Quelle) am besten beschreibt wie ich mich gefühlt habe:

In den Longierkursen und Workshops lernt der Mensch u.a.:

  • seinen Körper bewusster zu bewegen,
  • die Wirkung seiner Körpersprache auf den Hund zu verstehen,
  • seine Körpersprache zur Kommunikation mit dem Hund zu nutzen,
  • seine Blicke richtig einzusetzen,
  • über Blicke Laufrichtungen vorzugeben,
  • die Kommunikation und Verbundenheit zum Hund zu verbessern,
  • seinen Hund durch die menschliche Körpersprache zu leiten,
  • dem Hund Grenzen und Tabuzonen zu setzen und
  • die Körpersprache des Hundes zu erkennen, zu verstehen und zu nutzen.

In den Longierkursen und Workshops lernt der Hund u.a.: 

  • den Menschen und seine Körpersprache zu verstehen
  • auf seinen Menschen und dessen Körpersprache zu achten
  • dem Menschen zu vertrauen
  • die Bindung zum Menschen zuzulassen
  • sich vom Menschen leiten zu lassen un
  • Grenzen und Tabuzonen zu akzeptieren.”

Beim weiterstöbern im Internet bin ich dann auch noch auf diesen interessanten Artikel gestoßen…..
“KOMM NICHT”

so siehts vielleicht mal aus…. ;-)

https://www.facebook.com/AustrianDogTrainer/photos/pcb.884426221596398/884425461596474/?type=1&theater

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